Eric Wilde on April 1st, 2013
Schon im Business-Plan an die Strategie denken
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Im Businessplan geht es darum, seine Geschäftsfelder zu definieren, seine Kunden zu erkennen und zu erklären, wie man diese ansprechen möchte. Auch um Themen wie die Rechtsform und die Finanzierung des Unternehmens geht es bei der Erstellung eines Business-Plans, um sich bei Banken das nötige Kleingeld leihen zu können.

Was viele Unternehmen – und auch die, die schon erfolgreich im Markt sind – vergessen, ist es, ihre Idealwahrnehmung zu schärfen. Das heißt: Sie stellen gute Produkte her oder erbringen gute Dienstleistungen, haben einen perfekten Service etabliert, sind in der Gunst der potenziellen Kunden aber noch nicht so weit vorgedrungen wie es die Potenziale hergeben könnten.

Idealerweise macht sich ein Unternehmer aber schon in der Zeit, in der er einen Business-Plan erstellt, Gedanken über die Positionierung seines Unternehmens: Wofür will er ausschließlich stehen. Hierbei gilt, dass eine scharfe und zugespitzte Positionierung hilfreich ist, um sich im Markt und gegenüber dem Wettbewerbern positiv abzugrenzen. Man nimmt eine Haltung ein, mit der ein Versprechen einhergeht. Dieses sollte man dann auch einlösen. So steigen Vertrauenswürdigkeit und letztlich die Attraktion für den Kunden.

Mein Lieblingsbeispiel ist in diesem Kontext das kleine Bauunternehmen, das sich als "Saubere Baumannschaft" positioniert hat. Die Maurer arbeiteten so wie alle ihre Kollegen auch, trugen aber saubere Schuhe und saubere Arbeitskleidung und räumten die Baustelle an jedem Abend auf. Ein Mehraufwand von gerade einmal 15 Minuten am Tag führte zu einer Positionierung, die das Unternehmen aus der Vergleichbarkeit heraus holte. Und darum geht es, wenn man ein gesundes Unternehmen entwickeln möchte.


Sandra Reinfeld on März 23rd, 2013
Bei der Existenzgründung den Cashflow schonen
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Als Cashflow bezeichnet der Betriebswirtschaftler das Geld, das am Ende eines Abrechnungszeitraums übrig bleibt. Für den Existenzgründer ist es das wichtigste Anliegen, dass der Cashflow sehr schnell positive Werte annimmt. Deshalb wird in der Startphase bei den Ausgaben gespart und vor allem unerfahrene Existenzgründer tun das gern an der falschen Stelle, nämlich bei der Werbung. Doch nur sie bietet die Chance, seinen Absatz an Produkten und damit seine Einnahmen erhöhen zu können. Wer seine Barmittel in der Startphase eines Unternehmens schonen möchte, der sollte sich lieber nach effizienten und günstigen Möglichkeiten der Werbung umschauen, als seine Werbebudgets zu kürzen. Ein Weg dazu ist das Internet. Hier sind mittlerweile sehr viele preiswerte Formen der Werbung zu finden.

Ein gutes Beispiel ist Affiliate-Werbung. Je nach Vertrag muss man hier nur dann zahlen, wenn ein Geschäft zustande kommt. Dann hat man auf der anderen Seite aber auch den Gewinn aus dem getätigten Geschäft. Bei anderer Werbung auf Drittseiten wird per View oder per Klick bezahlt. Wer sparen möchte, wählt hier die Klick-Variante, weil hier die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass daraus ein Geschäft entsteht. Die Entgelte bei der per View Bezahlung sind so gering, dass man selbst bei Tausenden von Anzeigen nicht allzu tief in die Tasche greifen muss.


Sandra Reinfeld on März 17th, 2013
Als Kleinunternehmer in eine berufliche Zukunft starten
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Im Volksmund wird als Kleinunternehmer derjenige bezeichnet, der allein ohne Angestellte arbeitet. Auch kleinere Handwerksbetriebe mit einem oder zwei Gesellen werden in der Umgangsprache derart benannt. Dort rechtlich gesehen ist diese Betrachtungsweise nicht korrekt. Die Kleinunternehmerregelung ist steuerlicher Natur und kann dann beantragt werden, wenn der Jahresumsatz nicht mehr als 17.500 Euro beträgt. Der Großteil der Kleinunternehmer rekrutiert sich aus den Unternehmern, die ihr Gewerbe im Nebenerwerb ausführen. Der typische Fall sind die Flohmarkt- und Trödelhändler, die von Montag bis Freitag einer abhängigen Beschäftigung nachgehen, und sich nur am Wochenende selbstständig betätigen. Sie brauchen dafür einen besonderen Gewerbeschein. Die "normale" Gewerbeanmeldung reicht dafür nicht aus. Sie müssen einen so genannten Reisegewerbeschein beantragen.

Der Vorteil bei der Kleinunternehmerregelung besteht darin, dass man auf seinen Rechnungen keine Mehrwertsteuer ausweisen muss. Das vereinfacht den Aufwand bei der Buchführung, denn auch die Abgabe der Umsatzsteuererklärung entfällt, die der Fiskus bei einem Start Up für das erste Jahr des Bestehens monatlich verlangt. Deshalb nutzen auch viele Freelancer aus den verschiedensten Bereichen die Kleinunternehmerregelung. Sie verschafft ihnen sogar noch einen Wettbewerbsvorteil, wenn ihre Kunden in der Hauptsache private Käufer sind, die die bezahlte Mehrwertsteuer nicht als Vorsteuer absetzen können. Auch anderer Gewerbetreibende mit Kleinunternehmerregelung gehören zu ihren bevorzugten Kundengruppen.


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